Schädliche Umwelteinflüsse auf die Gesundheit

leichte küche

In diesem Beitrag geht es um Umweltschadstoffe, die jeden Tag auf uns hereinprasseln. Insbesondere die außerhalb von Gebäuden, prägen unsere Gesundheit und Lebensqualität wesentlich. Schadstoffe wurden im industriellen Bereich durch zahlreiche Bestimmungen und technische Neuerungen in den letzten 20 Jahren deutlich reduziert, weshalb heute Privathaushalte und Verbraucher in den Fokus rücken. 

Wie äußere Umwelteinflüsse unsere Gesundheit beeinflussen

Gesundheit kommt nicht nur von innen. Auch das außen ist wichtig.

Abgase, Lärm, Strahlung – es gibt viele Umwelteinflüsse, die sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken können. Wir Menschen wirken nicht nur auf unsere Umwelt ein, sondern werden täglich von ihr beeinflusst. Unser Aufenthalt im Freien, in Gebäuden und Transportmitteln und unsere sozialen Verhältnisse und Kontakte haben Einfluss auf den Grad unserer Lebenskraft und Zufriedenheit. Unsere Gesundheit ist ist also eng mit Umwelteinflüssen verbunden.  Vorhandene Umweltprobleme sind demnach auch Gesundheitsprobleme. Eine Studie des Umweltbundesamtes zum Umweltbewusstsein ergab, dass über ein Viertel der Menschen in Deutschland glauben, dass Umweltprobleme ihre Gesundheit stark belasten.

Die negativen Einflüsse auf den menschlichen Organismus sind oft unsichtbar und machen sich häufig erst nach einiger Zeit bemerkbar. So machner unterschätzt die Auswirkungen von Feinstaub, Elektrosmog, Lärm, Abgasen oder der Klimaveränderung. Dabei sind die Anzeichen mehr als deutlich: Immer mehr Menschen plagen sich mit Asthma und Allergien, chronischen Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, ständiger Müdigkeit, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen.

#Feinstaub und Abgase

Das Thema Feinstaub und Abgase besagt oft, dass Holzöfen und Dieselfahrzeuge heute die Hauptverursacher von Luftschadstoffen sind. Aber auch das Verbrennen von Gartenabfällen oder sonstigen Materialien trägt dazu bei. Feinstaub gilt als der wichtigste Verursacher für die rasante Zunahme von Heuschnupfen und Atemwegserkrankungen wie Asthma, chronischer Bronchitis und
chronischem Schnupfen. Als feinster, unsichtbarer „Ruß“ hält er sich lange in der Luft und gelangt in die Lunge und die feinen Bronchien, wo er allergieauslösend, entzündungsfördernd, aber auch toxisch wirken kann. Wirksame Gegenmaßnahmen sind neben der Wohnraumhygiene ein Verzicht auf Dieselmotoren, Holzöfen, Tabakrauch etc..

#Heuschnupfen

Im Schnitt deutlich größer, aber immer noch mikroskopisch klein, sind Pollenkörner, die vor allem von März bis Juni Allergikern das Leben schwer machen. Durch den Einfluss von Schadstoffen und vor allem Feinstaub wurden aus den harmlosen Keimzellen aggressive Allergene, auf die ein Viertel der Bevölkerung mit Heuschnupfen reagiert. Mit richtigem Lüft- und Hygieneverhalten und einer Berücksichtigung der Pollenflugzeiten bei der Freizeit- und Urlaubsplanung lässt sich die Belastung jedoch wesentlich senken.

#Lärm

Häufig unterschätzt, jedoch nicht zu unterschätzen ist Lärm. Lärm zählt zu den besonders gesundheitsrelevanten Umwelteinflüssen: Häufige oder dauernde Beschallung in Größenordnungen, die viele noch für normal halten, zählt heute zu den wichtigen Risikofaktoren für Stress- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Änderungen im Wohn- und Freizeitverhalten und ein Gehörschutz bei allen lärmenden Tätigkeiten erzielen hierbei wirksame Verbesserungen.

#Sonnenstrahlung

Ebenfalls als schädigender Umweltfaktor vernachlässigt wird UV-Strahlung, die in niedriger Dosis zwar einen lebenswichtigen Aktivator für den Kalzium-Stoffwechsel darstellt, jedoch zwischen April und August zum Gesundheitsrisiko werden kann. Denn aufgrund des verbreiteten Freizeit-, Bekleidungs- und Urlaubsverhaltens erreicht in dieser Zeit meist eine zu hohe Dosis die Haut. Die Folge ist eine deutlich steigende Anzahl von Hautkrebsfällen.  Die gute Nachricht: Einige gezielte Maßnahmen können die Belastung sofort auf ein gesundes Maß senken.

Welche Rolle spielt die Verschmutzung unserer Umwelt für die Gesundheit? Dieser Frage gingen die letzten Jahre mehr als 40 Experten einer Lancet-Kommission nach. Diese kam zu der doch überraschenden Aussage, dass jeder sechste Todesfall weltweit auf Umweltverschmutzung zurückgeführt werden kann. Die wichtigsten Inhalte des Reports findest Du im PDF "Globale Umweltverschmutzung und Gesundheit" von Stephan Böse-O’Reilly. 

Solltest auch Du Probleme durch äußere Umwelteinflüsse haben oder unter unerklärlichen Symptomen leiden, lass uns darüber reden.
Kontaktiere mich unter kontakt@michael-stranak.com und wir vereinbaren einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch. Ich freu mich auf Dich.

 

(Photo by veeterzy on Unsplash)

Posted by Michael Stranak