Superfood Kürbis – kalorienarme Vitaminbombe

leichte küche

Der Kürbis ist nicht nur beliebte Halloween-Deko, sondern auch ein vielseitiges Herbstgemüse. Einfach lecker und gleichzeitig so gesund, denn Kürbis entgiftet, entfettet und ist reich an allerlei Nährstoffen. Grund genug für mich, um unser heimisches Superfood einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Kürbis - das Vitalstoffwunder

Kürbisse sind mehr als nur Halloween-Dekoration und erfreuen sich auch auf dem Speiseplan immer größer werdender Beliebtheit. Ob als Suppe, Kuchen, Kürbismarmelade oder -chutney, den Kombinationen aus und mit Hokkaido, Spaghettikürbis, Butternut und Co. sind kulinarisch wirklich keine Grenzen gesetzt. Und: Kürbisse sind ein ideales Abnehm-Gemüse! Durch den mit ca. 90% sehr hohen Anteil an Wasser enthalten sie pro 100g gerade einmal ca. 27 Kalorien! 

Doch der Kürbis ist nicht nur lecker, sondern enthält hochwirksame Antioxidantien wie Carotinoide. Carotinoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die den Körper vor freien Radikalen schützen. Zu den Caratinoiden im Kürbis gehören Betacarotin, Lutein und Zeaxanthin. Als Vorstufe von Vitamin A unterstützt Betacarotin den Stoffwechsel, die Sehkraft, wirkt entzündungshemmend und schützt vor Krebs und Herzkreislauferkrankungen. 

Außerdem sind Kürbisse durch die enthaltenen Ballaststoffe sehr bekömmlich und verdauungsfördernd. Zu den Ballaststoffen zählt beispielsweise Pektin, das unserem Körper hilft den Blutzucker und den Cholesterinspiegel zu regulieren. Wenn Du regelmäßig Kürbis isst, unterstützt Du auf natürliche Weise Deine Verdauung, Giftstoffe werden ausgeleitet und der Blutzuckerspiegel ausgeglichen.

Kalorienarmer Sattmacher

So vielseitig der Kürbis ist, so verschieden sind auch die Möglichkeiten seiner Zubereitung. Ob als Beilage, Suppe, im Salat, als Ofengemüse, Brot oder sogar als Dessert – die Liste für wunderbar köstliche Rezepte mit Kürbis ist lang. 

Der Kürbis eignet sich für Suppen, Kuchen, Gratin oder als Pasta-Füllung. Hast Du schon einmal Kürbis-Flammkuchen probiert? Hierzu wird ein Hokkaidokürbis verwendet, der in Scheiben auf den Flammkuchen gelegt wird. Es entsteht eine milde und gleichzeitig fruchtige Mischung. Hm, lecker!

Der Hookaidokürbis eignet sich ebenfalls ganz hervorragend für die Zubereitung von Suppen. Bei einer Kürbissuppe mit Gewürzsahne wird dieser entkernt und geviertelt. Gibst Du etwas Ingwer hinzu, verleihst Du Deiner Suppe eine ganz besondere Note.

Der Moskatkürbis eignet sich besonders für leckere Ofenkreationen: in der Kombination mit Hackfleisch verleiht er einen einmaligen würzigen Geschmack.

Aufgrund seiner mehligen Konsistenz ist der Kürbis ebenfalls ein guter Ersatz zur Kartoffel und so vor allem für Low-Carb-Fans ein willkommenes Gemüse. 

Kürbiskerne - ein leckerer und gesunder Snack

Besonders gesund sind auch die Kürbiskerne. Sie enthalten viel Eisen und schmecken ausgezeichnet über einem frischen Salat oder als Snack zwischendurch. Zusätzlich lässt sich aus den Kernen wertvolles und nährstoffreiches Öl gewinnen, welches den Cholesterinspiegel senkt.

Kürbiskerne lassen sich übrigens das ganze Jahr über wunderbar in Deinen Speiseplan einbauen:

    • Kürbiskerne im oder auf dem Brot verfeinern den Geschmack
    • Zerkleinerte Kürbiskerne machen jeden Salat lebendig und knackig
    • Kürbiskerne sind gerieben eine Alternative zu Bröseln in der Panier
    • Gehackte Kürbiskerne mit Kürbiskernöl und etwas Parmesan über Pasta schmecken wunderbar
    • Kürbiskerne sind ein guter Pausenfüller - anstelle von Schokolade oder anderem Süßigkeiten

Woher weiß ich, wann der Kürbis reif ist?

Ein simpler Klopftest hilft Dir zu erkennen, ob ein Winterkürbis reif ist. Ein hohler Klang verspricht einen ausgereiften Kürbis. Ein weiterer Hinweis zum Reifestatus, ist das Eindrücken der Schale: Gibt die Rinde auf leichten Druck hin nicht nach, ist der Kürbis reif.

Wie kann ich Kürbisse aufbewahren?

Lagern sollte man Winterkürbisse bei möglichst kühlen Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius. So können sich einige Sorten bis zu acht Monate lang halten. Bereits angeschnittene Exemplare bleiben hingegen nur zwei bis drei Tage lang im Kühlschrank frisch.

Wie kann ich einen Kürbis schneiden?

Vor der Zubereitung solltest Du den Kürbis zuerst halbieren und seine Enden abschneiden. Daraufhin kannst Du den Kürbis entkernen und anschließend waschen. Je nach Kürbissorte solltest Du danach die Schale entfernen. Dann lässt sich der Kürbis mit einem scharfen Brotmesser in Streifen oder Würfel schneiden und nach Bedarf anschließend kochen oder pürieren.

Mein Fazit:

Der farbenfrohe Kürbis ist ein echtes Superfood, um die eigenen Nährstoffspeicher aufzutanken. Kürbisse sollten während ihrer kurzen Saison so oft und so vielfältig wie nur möglich auf Deinem Speiseplan stehen. Das sorgt nicht nur für Abwechslung auf dem Teller, sondern unterstützt Dich auch beim Abnehmen und versorgt Deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen.

Neugierig geworden?

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Posted by Michael Stranak